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November 2017

PatriMont-News November 2017

Die PatriMont-News November 2017 mit dem Schwerpunktthema "Kulinarik setzt auf alte Rassen" sind erschienen und können hier herunter geladen werden:
PatriMont-News_2017.pdf

 

 

Wir stellen vor: Schönheit Tiroler Henne


Foto Hape Grünenfelder, St.Gallen CH

 

Veltliner Osterschmuck

Unsere Veterinärin Silvana Cerasa hat wieder ein kleines Kunstwerk geschaffen: ein Osternest aus verschiedenfarbiger Ciutaschaf-Wolle.

 

Februar 2017: Die nächste Generation im Werden!


Foto: Rainer Diewald, A-Rietz

 

Die Vogelgrippe ist zurück - Vorsichtsmassnahmen

Die Vogelgrippe ist zurück. Allerdings in einer weniger gefährlichen Form, als vor 10 Jahren. Die Behörden haben deshalb bisher mit Mass reagiert und folgende Vorsichtsmassnahmen vorgeschrieben:

  • Hausgeflügel ist so zu füttern und tränken, dass die Futter- und Tränkestellen nicht für Wildvögel zugänglich sind (also im Stall oder feinmaschige Rundumeinzäunung). In einzelnen Gebieten gilt eine Stallpflicht für die Tiere.
  • Keine anderen Geflügelhaltungen aufsuchen. Wenn dies doch notwendig ist, sollte man anschliessend die Schuhe desinfizieren und die Kleider wechseln.
  • Märkte, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen, an denen Geflügel aufgeführt wird, sind verboten. Tiere und Bruteier dürfen weder transportiert noch ausgetauscht werden.

Dies der Stand von Mitte November 2016, Die Massnahmen können jederzeit verschärft werden. Für genauere Auskünfte zu den Vorschriften im jeweiligen Gebiet erkundigt man sich bei den Veterinärbehörden.


Pathologe der AGES in Mödling (Foto Kronen Zeitung, APA/Roland Schlager)

 

Erfolgreicher Abschluss der Zuchtsaison 2016

In diesem Jahr konnten erstmals auch Zuchtgruppen von gesperberten Tirolern gebildet werden. Im Herbstlaub (wie auf dem Foto) wirken sie gut getarnt.

 

Jahrestreffen 2016 von PatriMont in Bruneck-Dietenheim

Das alpine Netzwerk Pro Patrimonio Montano ist mit mehreren Projekten rasant gewachsen. An der Jahrestagung wurden deshalb die notwendigen Schritte zur Weiterentwicklung diskutiert. Für die Tirolerhühner wurde:
- die neue Regionalstruktur bestätigt und ergänzt
- die Führung des Zuchtregisters vereinfacht
- beschlossen, Tiere weiterhin nur innerhalb des ehemaligen Verbreitungsgebietes abzugeben (siehe Rubrik "Mitwirkung").

Die Präsentation der Projekte kann hier herunter geladen werden: Intro Dietenheim.pdf

Das Volkskundemuseum Dietenheim im Südtiroler Pustertal, das dieses Jahr sämtliche autochthonen Nutztierrassen Südtirols in Natura zeigt, gab der Tagung einen ausgezeichneten Rahmen.

 

PatriMont-News Juli 2016

Die PatriMont-News Juli 2016 mit Schwerpunktthema Alpenschweine - aber auch mit interessanten Berichten zur Hähnehaltung in Wohngebieten und zur Bekämpfung von Milben - sind erschienen und können hier herunter geladen werden:
PatriMont-News_2016-07.pdf

 

Tirolerhühner an der 70. Landwirtschafts-Expo in Trento

Diese Austellung ist zum geschichtsträchtigen Frühjahrs-Event in Trento geworden, für Städter, Bauern und Züchter. Samstag-Sonntag, 21.-22. März besuchten über 33'000 Besucher die Pavillions der Expo. Dank dem trentinischen Geflügelzüchter-Verein erhielten wir eine eigene Austellungsfläche für die Tirolerhühner, um diese neben anderen Rassen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Publikum des Welsch-Tirols (Trentino) zeigte sich sehr interessiert an der ehemals einheimischen Rasse. Viele Fragen wurden gestellt, einerseits zum Zuchtprojekt, anderseits zu den Rasse-Charakteristika. In den zwei Ausstellungstagen konnten der Wert der Rasse und deren besonderen Eigenschaften einem breiten Publikum näher gebracht werden.

 

PatriMont-News Dezember 2015

Die PatriMont-News Dezember 2015 mit Schwerpunktthema Tirolerhühner sind erschienen und können hier herunter geladen werden:
PatriMont-News_2015-12.pdf

 

Regionalisierung der Tirolerhuhnzucht

Mit mittlerweile 374 Tirolerhühnern (318 Zucht- und 56 Reservetieren) in 66 Zuchtgruppen in 4 Ländern hat die Zucht einen Stand erreicht, bei dem Zuchtwertschätzung und Beringung der Tiere, sowie die Betreuung der Züchter auf viele Schultern verteilt werden muss. Interessierte ZüchterInnen wurden daher über den Sommer geschult und stehen nun als RegionalbetreuerInnen im Einsatz. Wie die Karte zeigt, können zurzeit 14 Regionen abgedeckt werden. Namen und Kontaktdaten sind download-bar von der Seite Kontakte

zur Vergrösserung der Karte bitte auf Bild klicken

 

Legeleistungskontrolle

Über die ganze Legeperiode 2015 wurde in einem Betrieb in der Schweiz die Legeleistung der Tiroler täglich protokolliert. 5 Hennen legten in dieser Zeit 969 Eier, was einer durchschnittlichen Leistung von 194 Eiern pro Henne entspricht. Die Hauptlege-Periode war zwischen März und August. Gefüttert wurde mit handelsüblichem Bio-Futter (Legemehl und Körner, UFA Landi) ohne weitere Zusätze. Die Tiere hatten freien Auslauf und konnten auf Wiese und im Unterholz ihnen genehme weitere Nahrung zu sich nehmen.

 

Bestandeszahlen Herbst 2015

Land
Tierzahl
Zuchtgruppen

Deutschland

31 Zucht-Tiere
4

Italien

118 Zucht-Tiere
20 Reservetiere
20

Österreich

74 Zucht-Tiere
16

Schweiz

95 Zucht-Tiere
36 Reservetiere
30
Total
374 Tiere
66

 

Miss Tirolerhuhn- und Mister Tirolerhahn-Wahl in der Schweiz

In der Schweiz kam die Idee auf, die schönsten Tirolerhennen und -hähne zu küren. Von der Zuchtleitung wurde der Vorschlag unterstützt, denn er sollte bei der Frage helfen, in welche Richtung die Zucht gewünscht wird. Gesiegt haben gesperberte und getupfte Tiere, gold- vor silberfarbenen. Das Ergebnis der Abstimmung soll aber nicht das Mass aller Dinge sein. Wir wollen nach wie vor eine ausgewogene "Baurnhofmischung", auch wenn dane-ben noch die Farben schwarz (für das Berggebiet) und ev. "gesperbert" besonders gefördert werden.
(Sieger/in jeweils links, Zweitplatzierte(r) rechts)

 

Brut und Zuchtgruppen-Abgabe 2015

Wie letztes Jahr bereits mitgeteilt, machen wir nur noch Brut auf Bestellung: Es werden nur so viele Tiere erbrütet und aufgezogen, wie im Herbst nach der Zuchtwertschätzung abgegeben werden können. Bestellungen müssen deshalb noch vor der Brutei-Einlage im Frühjahr erfolgen. Wer also auf Sommer-Herbst 2015 eine neue Tirolerhuhn-Zuchtgruppe übernehmen will (Hahn mit 3-5 Hennen), oder wer eine Altgruppe ersetzen muss, soll sein Interesse möglichst bald mit voller Adresse, Telefon und eMail voranmelden bei: hape.grunenfelder@gmx.net.

Da die Aufzuchtkapazitäten beschränkt sind, suchen wir auch Aufzuchtplätze für Küken. Gesucht werden Interessenten, die entweder Bruteier ausbrüten, Eintagsküken oder wärme-lampenentwöhnte Jungtiere übernehmen und bis ins Alter von 17 Wochen aufziehen (mit Abgeltung der Kosten). Sich an der Aufzucht beteiligende Interessenten werden bei der Zuchtgruppenabgabe natürlich bevorzugt.

Um die Zucht mit Beringung und Zuchtwertschätzung ordentlich durchführen zu können, werden Zuchtgruppen weiterhin nur im ehemaligen Verbreitungsgebiet abgegeben (vgl. Karte unten). Hier kann ein aktualisierter Promotions-Flyer mit Anmeldetalon heruntergeladen werden:
Tirolerhuhn-Flyer_2015.pdf

 

PatriMont-News

Die PatriMont-News November 2014 sind erschienen und können hier herunter geladen werden:
Patrimont-News 2014-11.pdf 

 

November 2014: Eine kleine Sensation!

Wie am 20. Mai gepostet, fanden wir auf Hinweise interessierter Kollegen - zuhinterst in einem Seitental des Südtiroler Sarntales - mögliche Überbleibsel der alten Tirolerhühner. In der nun erfolgten Weiterzucht gab es keine Aufspaltung. Wie die Fotos zeigen, sehen alle Nachkommen identisch aus. Dies ist ein Hinweis, dass die aufgefundenen Tiere nicht zufällige Kreuzungsprodukte waren, sondern möglicherweise tatsächlich letzte "Tirolerchen" sind. Wir werden die Sache weiter verfolgen!

 

=> Mithilfe gesucht bei Studie zur Legeleistung

Die Charakterisierung der Tirolerhühner ist weitgehend abgeschlossen (vgl. Zucht). Wir möchten jedoch noch die Legeleistung erfassen und suchen deshalb Züchter, die über eine ganze Legeperiode die Eierzahl ihrer Gruppe aufzeichnen, festhalten wie sie füttern und was für Ereignisse Einfluss auf die Leistung hatten. Züchter melden sich bitte bei:
- Kurt Kusstatscher, Bozen:
k.kusstatscher@trifolium.net oder
- Hape Grünenfelder, St.Gallen:
hape.grunenfelder@gmx.net.

 

Staatliche Anerkennung der Tirolerhühner in Italien

Mit Dekret Nr. 19536 vom 1. Okt. 2014 hat das italienische Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (Ministero delle Politiche Agricole, Alimentari e Forestali - MIPAAF) die Tirolerhühner in die Liste der in Italien staatlich anerkannten Hühnerrassen aufgenommen.
Web: http://www.aia.it/CMSContent/Documents/downloads/Standard%20Specie%20Pollo.pdf

 

 

Fund in einem Seitental des Sarntales

Interessierte Kollegen wiesen uns im letzten Herbst auf besondere Hühner in einem Seitental des Südtiroler Sarntales hin. In einem abgelegenen Gehöft auf über 1500 müM. stiessen wir auf eine Gruppe Hühner, die wie die alten Tirolerhühner aussahen. Nach den erhaltenen Angaben waren diese Hühner schon immer am Hof. Ob es tatsächlich Überbleibsel der alten Tiroler sind, muss sich noch weisen.

Wir konnten die Gruppe dieses Frühjahr gegen eine Gruppe Neu-Tiroler austauschen und übernehmen. In der Weiterzucht werden wir sehen, ob die Nachkommen einheitlich herauskommen oder züchterisch aufspalten. Wenn letzteres der Fall ist, dürfte es sich um ein zufälliges Kreuzungsprodukt ähnlicher Rassen handeln. Wenn ersteres eintritt, wäre das eine Sensation. Wir sind gespannt und hoffen, dass die doch schon etwas älteren Tiere noch kräftig Nachzucht liefern!

 

Vorbereitung der Brut 2014

Auch dieses Jahr können nur so viele Tiere aufgezogen werden, wie Aufzuchtplätze zur Verfügung stehen. Gesucht werden Interessenten, die entweder Bruteier ausbrüten, Eintagsküken oder wärme-lampenentwöhnte Jungtiere übernehmen und bis ins Alter von 17 Wochen aufziehen (mit Abgeltung der Kosten). Sich an der Aufzucht beteiligende Interessenten werden bei der Zuchtgruppenabgabe bevorzugt.

Brut nur noch auf Bestellung: Es werden nur so viele Tiere erbrütet und aufgezogen, wie im Herbst nach der Zuchtwertschätzung abgegeben werden können. Bestellungen müssen deshalb noch vor der Brutei-Einlage im Frühjahr erfolgen. Wer sich beim Projekt beteiligen und eine Zuchtgruppe übernehmen bzw. schon bei der Aufzucht mitwirken möchte, melde sich bei den unter Kontakten genannten Ansprechpersonen.

 

Tirolerhuhn-News Februar 2014

Die neuste Ausgabe der Tirolerhuhn-News bringt eine Zusammenfassung der Ereignisse des Jahres 2013 mit der Ausdehnung des "Netzwerkes alte Alpenrassen" in italienisch-sprachiges Gebiet und der damit verbundenen Namensänderung. Sie zeigt die bisherige Entwicklung der Tirolerhuhn-Zucht und erläutert die Regeln 2014 für die Zucht und Abgabe von Zuchtgruppen. Ein ausführlicher Artikel zeigt die Verwandtschaft der Tiroler- mit den Brabanterhühnern.

Mit dieser Ausgabe verabschieden sich die Tirolerhuhn-News von den Lesern. Sie werden ersetzt durch die PPM-News von Pro Patrimonio Montano, welche künftig zweisprachig deutsch-italienisch erscheinen werden.

 

Dezember 2013

Das Netzwerk alte Alpenrassen nennt sich neu "Pro Patrimonio Montano"
Mit dem neuen Engagement bei
Ciuta-Schafen und schwarzem Alpenschwein hat sich das Haupttätigkeitsgebiet des Netzwerkes von Südtirol-Westösterreich-Ostschweiz nach Trentino-Veltlin verlagert, also vom deutschen in den italienischen Sprachraum. Deshalb wurde beschlossen, dem Netzwerk einen sprachübergreifenden, lateinischen Namen zu geben, der gleichzeitig auch auf Italienisch stimmt. Dem neuen Namen wird in der Kommunikation je ein Zusatz auf de/it/en beigefügt.

 

Oktober 2013: Zuchtentwicklung und Rasse-Standard

Der Bestand ist nun auf fast 180 herdebuchmässig erfasste Zuchttiere in insgesamt 30 Zuchtgruppen in 4 Ländern angestiegen. Die meisten Tiere werden in farblich gemischten Gruppen gehalten, aber es gibt auch reinweisse und reinschwarze Gruppen, scherzweise "Schneetiroler" oder "Pechtiroler" genannt. Das Erscheinungsbild der Neu-Tiroler war - abgesehen von der Farbe - von Beginn weg uniform, so dass jetzt schon ein provisorischer Standard formuliert werden konnte. Der Standard ist auf dieser Webseite unter Rubrik "Zucht" in deutsch, italienisch und englisch aufgeschaltet. Die Zuchten "besiedeln" schon wieder weite Gebiete der ursprünglichen Verbreitung. So finden sich im Südtirol-Trentino 7 Zuchtgruppen, In Nordtirol 3, im Salzburgischen, in Vorarlberg und im deutschen Grenzraum je eine, in der Ostschweiz 14 und der Zentralschweiz 3 Zuchtgruppen.

 

Herbst 2013: Übernahme weiterer Zuchtbereiche

Ende Mai 2013 machte Dr. Alessio Zanon von der Veterinäruniversität Parma, Schweine-Experte der italienischen Organisation zur Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen (RARE), darauf aufmerksam, dass eine letzte Gruppe kleiner, schwarzer Veltliner-Schweine in einer Fattoria Didattica überlebt habe, aber leider verschwinden werde. Er bat, Erhaltungsmassnahmen zu ergreifen (Veltliner-Schweine sind übrigens identisch mit den früheren Bündner- und Tessiner-Schweinen). Im Wissen darum, dass eine Rasse ausstirbt, bevor alle Tiere tot sind, und weil niemand anders dazu bereit war, übernahm das "Netzwerk alte Alpenrassen" - das u.a. die Tirolerhühner betreut - notfallmässig auch die Zucht letzter Schwarzer Alpenschweine.

Im Rahmen dieses Rettungsprojektes gab es dann im Kontakt mit Veltliner Amtsstellen des Veterinär- und Zuchtdienstes unerwartet auch Zugang zu den bereits in früheren Jahren gesuchten letzten reinen Ciuta-Kleinschafen im Veltliner Seitental Val Masino. Dank dem Veterinärdienst war es möglich, zwei Dutzend Tiere anzukaufen und neue Nukleuszuchten aufzubauen.

 

Sommer 2013: Umfrage zu Farbmuster der Tiroler

Im dritten Zucht-Jahr hat sich die Farbenvielfalt bei den Neu-Tirolern voll entfaltet. Alle Farbmuster der Ausgangstiere finden sich in verschiedensten Kombinationen wieder. Diese Vielfalt soll erhalten und kultiviert werden, aber es sollen auch gewisse Farbschläge bei den Tirolern gefestigt werden. Da natürlich nicht alle Farbschläge gleichzeitig gefestigt werden können (es sind fast ein Dutzend!), soll mit einer Umfrage bei allen Interessierten abgeklärt werden, was denn - jetzt oder künftig - bevorzugt würde:

  • eine bunte "Bauernhof-Mischung" aller Farben?
  • oder ganz bestimmte Farbschläge (vgl. Liste in Umfrage)

Hier kann die Umfrage herunter geladen werden: Umfrage.pdf

 

2. Juni 2013: Die Tiroler im Fernsehen

Heute Abend zeigte der Bayerische Rundfunk eine TV-Sendung über alte Hühnerrassen im Alpenraum. In einem 43-minütigen Film wird auf die Sulmtaler-, Altsteirer- und Tirolerhühner eingegangen und auch Appenzeller Spitzhauben, sowie das Rückzüchtungsprojekt Tirolerhuhn wird ausführlich gezeigt. Sehr gut kommen dabei die aus dem Projekt hervorgegangen Jungtiere, die Neu-Tiroler weg. Wer den Beitrag in voller Länge anschauen will, findet ihn unter folgender URL: http://tinyurl.com/n4mwvhv
bzw.
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/unter-unserem-himmel-huehnerrassen-100.html

 

 

Frühjahr 2013

Rechtzeitig auf Ostern sind die Tirolerhuhn-News Frühjahr 2013 fertig geworden. Sie bringen einen Erlebnisbericht aus dem Schulzimmer, einen geschichtlichen Abriss über die Verbreitung der Spitzhaubenhühner in den Zentral- und Ostalpen, sowie weitere kurze Meldungen. Wir freuen uns zudem, dass der bekannte Kinderzoo Rapperswil (Schweiz) eine "kinderfreundliche" Zuchtgruppe Neu-Tiroler übernommen hat und das Projekt der Tirolerhühner kräftig unterstützen will. Mit folgendem Foto aus dem Südtirol wünschen wir allen frohe Ostern!

 

=> Gesucht: Aufzucht-Kapazitäten für Frühjahr 2013

Um das Projekt der Rückzüchtung des Tirolerhuhnes weiter zu bringen und im Sommer-Herbst 2013 neue Zuchtgruppen bilden und abgeben zu können, suchen wir für dieses Frühjahr zusätzliche Aufzucht-Kapazitäten für Küken und Junghühner. Da Tirolerhühner spätreif sind, können Hähne und Hennen oft erst im Alter von 10-15 Wochen zweifelsfrei auseinander gehalten werden. Wir suchen deshalb Interessenten, die entweder Eintagsküken oder Jungtiere (wärmelampenentwöhnt) übernehmen und bis ins Alter von 17 Wochen aufziehen (mit Abgeltung der Kosten).

Ein Werbe-Flyer mit Anmeldetalon für die Übernahme von Zuchtgruppen und die Aufzucht von Jungtieren kann hier herunter geladen werden: Werbe-Flyer 

Fiera della Gallina Polverara

Am 8./9. Dezember besuchte eine Delegation der Arbeitsgruppe Tirolerhuhn die "Fiera della Gallina Polverara", das Fest zu Ehren des Polverara-Huhnes im Orte Polverara bei Padua. Leider stellten nur wenige der knapp ein Dutzend verbliebenen Züchter der Rasse dort aus. Interessant waren aber die Gespräche mit Francesco Pianta, dem Organisator der Ausstellung, und anderen Züchtern. Auf Vermittlung unseres Gastgebers Andrea Mangoni war sogar ein Treffen mit dem mittlerweile 84-jährigen Bruno Rossetto möglich, der die Polveraras seit 1954 am Überleben hält. Rossetto gab uns einen "feuerköpfigen" Hahn aus seiner Zucht mit. Dieser stellt eine genetische Linie dar, die in den Ausgangstieren des Tirolerhuhn-Rückzüchtungsprojektes noch nicht vorhanden ist und damit bei den Tirolern für Blutsauffrischung sorgen kann. Zum Schluss war ein Besuch in der Kirche San Michele Arcangelo in Padua angesagt, um das Fresko vom Polverara-Huhn aus dem Jahre 1397 mit eigenen Augen zu sehen.

Winter 2012:

Im zu Ende gehenden Zuchtjahr konnte über ein Dutzend Zuchtgruppen abgeben werden. Leider hat es nicht für alle Interessenten gereicht. Die Arbeitsgemeinschaft führt deshalb eine Warteliste und hofft, im Herbst 2013 dann mehr Zuchtgruppen verfügbar zu haben. Für weitere Auskünfte stehen die Ansprechpersonen gerne zur Verfügung.

Um die Züchter und Interessenten über das Geschehen auf dem Laufenden zu halten, Erfolge und Misserfolge zu übermitteln und den gegenseitigen Austausch zu fördern, wurden die "Tirolerhuhn-News" geschaffen, die 2-3 mal jährlich per eMail verteilt werden (Abo bestellbar hier). Dieser Newsletter soll aber keine Einbahnstrasse sein, sondern zu Rückmeldungen und Anregungen aufmuntern.

Die "Tirolerhuhn-News" November 2012 können hier heruntergeladen werden (News-12-11.pdf). Sie bringen eine Rückschau auf das Zuchtjahr 2012 und einen Ausblick auf die kommende Brutsaison.

 

Herbst 2012:

In der Schweiz ist die Bildung neuer Zuchtgruppen bereits abgeschlossen, im Südtirol noch in vollem Gange. Bewusst wurde bei der Zucht in der Schweiz und in Italien von verschiedenen Ansätzen ausgegangen, in der Schweiz mit gezielten Anpaarungen, im Südtirol mit Zufallspaarungen. Die Auswertungen der Ergebnisse werden spannend...

Besonders wertvoll an den Neu-Tirolern - abgesehen von ihrem urtümlichen Aussehen - ist ihre Kinderverträglichkeit und die fast vollständige Absenz von Aggressivität. Wir hoffen, dass dies in den weiteren Generationen so bleiben wird.

 

Sommer 2012:

Im Spätsommer-Herbst 2012 soll einmal mehr die Zuchtbasis verbreitert werden. Neugebildete Zuchtgruppen von Jungtieren des Jahres 2012 werden an geeignete Plätze abgegeben. Wer sich beim Projekt beteiligen und eine Zuchtgruppe übernehmen möchte, melde sich bei den unter Kontakten genannten Ansprechpersonen.

=> Achtung: Mit der Abgabe der Neu-Tiroler wollen wir nicht der Erhaltungszucht gefährdeter lokaler Rassen in die Quere kommen! Wir achten darauf, dass beispielsweise keine Altsteirer- oder Sulmtaler-Zuchtgruppen durch Neu-Tiroler ersetzt werden.

  

Frühjahr 2012

Die zweite Generation ist da!
Aus rund einem Dutzend Bruten sind insgesamt 220 Neu-Tiroler Küken geschlüpft.